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Gemeinsam unterwegs und blindes Vertrauen

Wallfahrt der pallottinischen Ausbildungsgemeinschaften

 

Unterwegs sein zu Gott und den Menschen verbindet die Noviziatsgemeinschaften der Pallottinerinnen und Pallottiner sowie die Ausbildungskommunität an der Hochschule (PTHV) in Vallendar miteinander. Daher brachen am Freitag, 4. Juni 2010, 19 Frauen und Männer getreu dem diesjährigen Wallfahrtsmotto "Gemeinsam auf dem Weg" von Vallendar ins 17 Kilometer entfernte Kadenbach auf. Ein Gottesdienst bildete den Abschluss der Wallfahrt.

 

Gemeinsam unterwegs sein bedeutet, Gott und den Mitmenschen zu vertrauen. Bildquelle: SAC

Die Bedeutung, miteinander unterwegs zu sein, veranschaulichten Aktionen und Betrachtungen an den einzelnen Stationen. Der Wunsch und die Sendung des heiligen Vinzenz Pallotti, der die beiden Gemeinschaften gründete, stand ebenso im Mittelpunkt, wie Urvater Abraham, der sich in seinem biblischen Alter noch einmal auf einen Weg machte, sein bisheriges Leben zu ändern, um dem Auftrag Gottes zu folgen.

 

Bei der letzten Station ging es um das Thema, das Vertrauen in die Gegenwart Gottes auf dem persönlichen Lebensweg nicht aus den Augen zu verlieren. Begleitet wurde dies durch ein Experiment in Zweiergruppen. Eine Person verband sich die Augen und musste sich für ein Stück des Weges in die Hände der anderen geben, musste sich führen lassen. So galt es, dem Sehenden, blindlings zu vertrauen. Am Ende dieser Station stand die Perikope der Emmaus-Jünger aus dem Lukasevangelium, die erst zum Schluss ihrer Wanderung die Gegenwart Jesu Christi durch die Brechung des Brotes erkannten.

 

Auf dieses "Experiment" ließen sich die 19 Wallfahrer aus den pallottinischen Ausbildungsgemeinschaften an diesem Tag ein. Bildquelle: SAC